alles wird gut
August-Challenge, Heldenreise, Was gibts neues?

August Challenge #4

Heldenreise

Bist du eine Frau oder eine Maus!

(oder: Willst du ewig in deiner Komfortzone versauern?)

Die Angst vor dem Unbekannten steckt in jedem von uns. Wie aber diese Angst überwinden? In vielen Fällen hilft Aufklärung.

Ich möchte mich jetzt aber nicht als „Erklär-Bär“ hinstellen und dir sagen, mach das so oder so. Nein, ich möchte dich anschubsen, über deine persönlichen und beruflichen Bereiche nachzudenken.

Lass uns doch mal über unseren inneren Schweinehund reden.

Dr. Stefan Frädrich, beispielsweise, von ihm habe ich in einem vorhergehenden Beitrag geredet, hat ihn liebevoll Günter genannt.

Wie heißt dein „Günter“?

Also, ich habe meinen inneren Schweinehund ANNELIESE genannt, ist ja eine SCHWEINEHÜNDIN:

Anneliese kann es einem schon ganz schön schwer machen, denn sie hält mich von sorgfältig geplanten Vorhaben ab. Sei es meinen Fitnessplan, Essensplan …, ja, sogar meinen Tagesplan sabotiert Anneliese!

Dabei macht sie das ganz geschickt, indem sie mich hier und da auf eine weitere interessante Aktion aufmerksam macht. (Es könnte ja viel wichtiger sein, als das; was ich gerade tue.)

Prokastination, oder verständlicher, Aufschieberitis, nennt man das.

Selbst, wenn es wirklich einmal wichtig ist, kann man es kaum noch von den unwichtigen Kleinigkeiten unterscheiden. Für einen Scanner, wie mich, ein böses Beinhäckchen. Am Ende des Tages ist man vom Hinterherhecheln nach der neuesten Möglichkeit, etwas verpassen zu können, total geschafft.

Das Gefühl, den ganzen Tag geackert zu haben, und trotzdem nichts geschafft zu haben macht sich breit.

Blöde Anneliese.

Das war’s mit der Morgenroutine.

Doch Anneliese kann man auch austricksen.

Das will ich dir jetzt verraten.

  1. Suche die kleinstmögliche Hürde für deine „Anneliese“ oder deinen „Günter“

    Hast du (äh, Anneliese) z. B. keine Lust, deinen geplanten Sport zu machen, zieh trotzdem schon mal deine Sportsachen an.

    Na, geht doch schon mal, oder?

    Vielleicht, sagst du dir dann, hmm, nun hab ich eh die Sachen an, da kann ich auch ein bisschen Sport machen.

    Immer noch keine Lust?

    Fang trotzdem erst einmal an! Gib dir 5 bis 10 Minuten für einfache Übungen …

    Wie heißt es so schön: „Der Appetit kommt beim Essen!“

    Das kannst du bequem auch auf andere Bereiche anwenden, wie Schreiben beispielsweise.

    Fang erst mal an!

  2. Visioniere dein Ziel!

    Um bei dem Beispiel Fitness zu bleiben, halte dir vor Augen, wie es dir geht, wenn du soundso viel trainiert hast und in deiner Traumfigur steckst.

    Oder Beispiel Schreiben: Wie toll es sich anfühlt, wenn dein Buch fix und fertig im Buchhandel steht.

  3. Schneid dir dein Ziel in klein verdaulichere Scheibchen

    Anneliese verschlingt nicht die ganze Wurst auf einmal.

    Häppchen für Häppchen bekommt es deiner inneren Schweinehündin viel besser und die Gewohnheiten sind besser verankert.

    Also, Zwischenziele setzen (Sport: Trainingseinheiten oder -zeiten nach und nach verlängern. Geht auch beim Schreiben)

  4. Entwickele Routinen.

    Haha, erwischt, da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Je öfter du deinen Plan verfolgst, umso normaler fühlt sich „Anneliese“ in der jeweiligen Situation.

    Hast du erst einmal eine feste Zeit und einen Ort für dein Vorhaben integriert, dauert es nicht mehr lange und Annliese wird zur Schmuse-Schweinehündin.
    Sie wird sich sogar bei dir beschweren, wenn du dein Ding nicht durchziehst.

Um noch einmal auf den Anfang zurückzukommen, die Angst vor dem NEUEN, dem Unbekannten, ist der Ursprung, der ganzen Misere.

Das alles hat mit deiner Komfortzone zu tun, welche jedem von uns umgibt.

Die Komfortzone ist Bestandteil von drei Zonen, die uns Menschen umgeben.

Die Grenze des ersten Bereiches in dem du nur ganz wenige vertraute Menschen, wie Eltern, beste Freunde u.ä. eintreten lässt, ist in etwa 10 cm von deinem Körper entfernt. Natürlich kommt es darauf an, wie wohl du dich fühlst.

Sicher kennst du das, wenn fremde oder dir unangenehme Menschen, dir bei einer Unterhaltung zu nahe auf den Pelz rücken. Ein unangenehmes Gefühl entsteht, denn die Person hat gerade die Distanzzone überschritten und befindet sich in deinem inneren Kreis, deiner Intimzone.

Menschen, welche du nicht so gut kennst, oder Arbeitskollegen u.ä. befinden sich normalerweise im mittlerem Kreis, dem Distanzbereich.

Der Distanzbereich ist auch die Zone, in der du dich selbst gegenüber anderen Menschen bewegst, oder in der du dich wohlfühlst und deine Gewohnheiten verankert sind. Hier fühlt sich auch deine Anneliese wohl. Es ist deine Komfortzone.

Willst du etwas neues oder ungewohntes anfangen, verlässt du diese Zone, überschreitest die Grenzen deiner Komfortzone und betrittst die Entdeckerzone. (Lieblingszone eines Scanners)

Angst vor dem Unbekannten, dem Ungewohntem macht sich breit. Hier kennst du dich nicht aus, bist unsicher und musst neue „Überlebensstrategien“ entwickeln.

Jedes Mal, wenn du also etwas neues lernst, verlässt du deine Komfortzone, was deine innere Schweinehündin gar nicht mag.

Doch eigentlich will sie dich nur vor schlechten Erfahrungen oder Verletzungen beschützen.

Anneliese lässt sich aber durch die richtige Taktik besänftigen und nach einer gewissen Zeit hat sie das Fremde auch in ihre Komfortzone integriert.

Dann kannst du den nächsten Schritt gehen und erneut die Komfortzone verlassen.

Je nachdem, wie du deine Zonen definierst, umso unterschiedlicher sind diese Eingewöhnungszeiten für deine Schweinehündin.

Mindestens 14 Tage solltest du schon geduldig bleiben und Anneliese von der Richtigkeit deiner Entscheidung überzeugen.

Hast du deine Komfortzone schon einmal verlassen? Wie ist es dir damit ergangen? Wolltest du zurück oder bist auf dem Weg zu neuen Ufern? Kennst du deine innere Schweinehündin?

Lies den ganzen Beitrag auf meiner Website!

Schreib doch sehr gerne deine Erfahrungen mit deiner inneren Schweinehündin in die Kommentare! Wenn dir was du hier liest, gefällt, freue ich mich, wenn du es teilen willst oder mir einen Daumen hoch gibst.

Projekt Pfadfinder-Wissen

Möchtest du dich auch an meinem Projekt Pfadfinder-Wissen, welches ich für mein neues Buch von Petra Jonas sammle, beteiligen? Hast du tolle Kräuter-Rezepte, oder Live-Hacks, die du einem Kind mitgeben möchtest? Dann schreib mir gerne eine Mail auf mail-kinderbuchverlag@web.de!

Jeder interessante Tipp, der den Weg ins Buch schafft, wird mit einem Freiexemplar und der Erwähnung seines Namens im Buch belohnt!

30 neue Ideen, Erkenntnisse und Wege sich selbst neu zu (er)finden.

Stefan Frädrich: Günther, der innere Schweinehund

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